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Öffentliche und Sonderbauten / 09/2014 / M 3a, 68161 Mannheim
Dachsanierung
Mannheim M 3a, IS Mannheim
Instand zu setzende Dachfläche: 800 m2
Aufgrund mehrfacher Wassereintritte in der Vergangenheit und daraus resultierender raumseitiger Durchfeuchtung der Deckenkonstruktionen wurde das Flachdach unter Berücksichtigung energetischer Aspekte / der EnEV saniert.
Mannheim M 3a, IS Mannheim
Dachsanierung

Mannheim M 3a, IS Mannheim

Fakten
  • Bauherrschaft
    Bundesagentur für Arbeit
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Fachplaner
    IB elektro plan - Elektroinstallation / IB Beutel - Statik / IB Seeberger - Bauphysik / IB Weger - SiGeKo
  • Leistungsphasen
    1-9 nach HOAI
  • Bauzeit
    04/2014 - 09/2014


Instand zu setzende Dachfläche: 800 m2
Aufgrund mehrfacher Wassereintritte in der Vergangenheit und daraus resultierender raumseitiger Durchfeuchtung der Deckenkonstruktionen wurde das Flachdach unter Berücksichtigung energetischer Aspekte / der EnEV saniert.

Beschreibung des Projekts
Der best. Flachdachaufbau inkl. Attikaverblechung wurde rück gebaut und fachtechnisch entsorgt. Das Flachdach erhielt ein neues Bitumendach inkl. Flachdachdämmung und eine neue Attikaverblechung. Mit den neuen Dachabläufen wurde an die bestehende Entwässerung angeschlossen. Im Zuge der Dachsanierung wurde außerdem der äußere Blitzschutz z. T. erneuert und z. T. ergänzt.
Um den Schichtenaufbau genau definieren zu können, so dass etwaige Kondenswasserbildung in den darunterliegenden, unterschiedlichen und hinterlüfteten Dachkonstruktionen (Sparrendach, Stahlkonstruktion, etc.) zukünftig vermieden wird, wurde eng mit allen am Bau Beteiligten - insbesondere mit dem Bauphysiker - zusammengearbeitet und ein wirtschaftliches Instandsetzungssetzungskonzept entwickelt.

Besonderheiten
Bei dieser Dachsanierung einzigartig war die bestehende Dachkonstruktion (Kombination aus Flach- und Walmdach). Ein aus unterschiedlichen Materialien bestehender und komplexer Dachstuhl: Holzsparrendach, Stahlrahmenkonstruktion inkl. Betonfußpunkten am rings umlaufenden Kniestock.
Eine weitere Besonderheit war die Instandsetzung während des laufenden Betriebs. Das komplette 4.Obergeschoss blieb während der Bauzeit besetzt, da es für die Mitarbeiter der Agentur keine Ausweichmöglichkeiten gab. Gegenseitige Rücksichtnahme und die Miteinbeziehung des Personalrates stand daher an oberster Stelle.
Regelmäßige Absprachen auch mit der Stadt Mannheim waren von Nöten, um die Baustelleneinrichtung im strengen Altstadtkern ausführen zu können und um den Verkehrsfluss dadurch nicht zu behindern.