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Wettbewerbe / 07/2012 / Kirchheim unter Teck
Beschränkt offener Realisierungswettbewerb
Nachnutzung Hallenbadgelände
Gegenstand des beschränkt offenen Architektenwettbewerbs stellte die Neugestaltung eines Quartiers in Innenstadtlage dar.
Das dort befindliche Hallenbad wurde zuvor abgebrochen.
Nachnutzung Hallenbadgelände
Beschränkt offener Realisierungswettbewerb

Nachnutzung Hallenbadgelände

Fakten
  • Architektenleistung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Leistungsphasen
    1-2 (Beschränkt offener Architektenwettbewerb)
  • Kubatur
    19.157 m³
  • Wohnfläche
    3.980 m²


Gegenstand des beschränkt offenen Architektenwettbewerbs stellte die Neugestaltung eines Quartiers in Innenstadtlage dar.
Das dort befindliche Hallenbad wurde zuvor abgebrochen.

Beschreibung des Projekts
GEBÄUDESTRUKTUR
Ein wichtiges Kriterium an das Konzept war, dass das neue Quartier auf dem Hallenbadgelände sich in die bestehende Struktur einfügt und zwischen dem Quartier „Paradiesle“ und Innenstadt vermittelt. So nehmen die Gebäude in ihrer Körnung und Höhenentwicklung die Struktur der umliegenden Gebäude auf.

MITEINANDER
Die Mischung von unterschiedlichen Gebäudetypen (Mehrfamilienhaus, Reihenhaus, Doppelhaus, Atriumhaus) bietet unterschiedliche und individuelle Wohneinheiten. Es ist auch denkbar, dass einzelne Gebäudegruppen Baugemeinschaften zur Verfügung gestellt werden. Kern des Quartiers ist der Generationenplatz als Erholungs- und Kommunikationszone mit Spielplatz und Grillstelle. Hier entsteht ein Potential für gemeinsames Spielen, Werken und Feste feiern. Im angrenzenden Mehrfamilienhaus befindet sich ein Gemeinschaftsraum mit Kochmöglichkeit, der vom ganzen Quartier und allen Generationen genutzt werden kann. Das Quartier wird von der Friedrichstraße aus erschlossen und über den Generationenplatz erreicht. Die Zufahrt zum Fickerstift bleibt erhalten.
Das autofreie Quartier ermöglicht gefahrloses Spielen auf der Straße.

ÖKOLOGIE
Die Gebäude sind flächensparend angeordnet. Dabei haben alle Wohneinheiten im Erdgeschoss einen privaten Garten. Im obersten Geschoss bieten Dachterrassen weitere Freibereiche mit Aussicht. Durch die Dachbegrünung und das Parken in der Tiefgarage wird der Versiegelungsgrad des Quartiers minimiert.

Die gesamte Wohnanlage wird als Insel im Stadtgefüge betrachtet. Es gibt nur eine Technikzentrale, über die alle Gebäude mit Wärme, Kälte, Luft und Strom versorgt werden. Ein besonders wichtiges Element des Energiekonzepts stellt der geplante Solareis-Speicher dar - eine innovative Lösung im Bereich der regenerativen Energieerzeugung. Herz der Anlage ist der Eisspeicher. Hierbei handelt es sich um einen Wasserspeicher, der im Erdreich eingelassen wird. Durch den Gefriervorgang kann im Winter Kälte in Wärme umgewandelt werden. Ebenso kann durch das Schmelzen des Eises im Sommer Wärme in Kälte umgewandelt werden. Ergänzt wird der Wasserspeicher durch einen Luftabsorber und eine thermische Solaranlage, die das flexible Betreiben der Anlage ermöglichen.