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Öffentliche und Sonderbauten / 12/2016 / Plochingen
Krankenhaus Plochingen
Umbau zum Gesundheits-Campus
Die Klinik Plochingen wird umgenutzt zu einem Gesundheitscampus. Das Erdgeschoss wird für eine Schule für Pflegeberufe genutzt. Ergänzt wird diese durch die Akademie im 2. Obergeschoss. Das 1. Obergeschoss wird als Bürofläche extern vermietet. Im Garten- und 2. Obergeschoss entstehen Schülerappartements.
Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme findet in 2 Bauabschnitten statt, wobei die Vermietungsflächen im 1. Obergeschoss im ersten Bauabschnitt fertig gestellt werden.
Umbau zum Gesundheits-Campus
Krankenhaus Plochingen

Umbau zum Gesundheits-Campus

Fakten
  • Bauherrschaft
    Kreiskliniken Esslingen gGmbH
  • Architektenleistung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN GmbH
  • Fachplaner
    HLSE, Brandschutz, SiGeKo
  • Leistungsphasen
    Lph. 1 - 9 nach HOAI
  • Bauzeit
    01/2015 - 12/2016
  • Bruttogrundfläche
    14.600 m²
  • Kubatur
    54.500 m³
  • Nutzfläche
    11.940 m²


Die Klinik Plochingen wird umgenutzt zu einem Gesundheitscampus. Das Erdgeschoss wird für eine Schule für Pflegeberufe genutzt. Ergänzt wird diese durch die Akademie im 2. Obergeschoss. Das 1. Obergeschoss wird als Bürofläche extern vermietet. Im Garten- und 2. Obergeschoss entstehen Schülerappartements.
Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme findet in 2 Bauabschnitten statt, wobei die Vermietungsflächen im 1. Obergeschoss im ersten Bauabschnitt fertig gestellt werden.

Beschreibung des Projekts
Das Gartengeschoss bleibt größtenteils unverändert. Im linken Bereich werden Anschlüsse und Sanitärgegenstände neu gesetzt. Die Bereiche der Küche und des Restaurants bleiben erhalten. Im rechten Teil des Gebäudes entstehen die Schülerappartements, hier werden wenige bauliche Veränderungen im Bereich der technischen Installation notwendig.
Das Erdgeschoss wird für die Schule für Pflegeberufe der Kreiskliniken Esslingen umgebaut. Um geeignete Raumgrößen schaffen zu können, werden hier die größten baulichen Veränderungen notwendig. Im ehemaligen OP-Bereich wird der Großteil der Trockenbauwände abgebrochen, Boden- und Deckenbeläge ausgetauscht. Die Fläche wird durch neue Trockenbauwände gegliedert. Im rechten Bereich (ehemalige Patientenzimmer) bleiben einige Räume wie im Bestand erhalten, es werden nur Anpassungsarbeiten durchgeführt.
Das 1. Obergeschoss wird zu Verwaltungs- und Büroräumen umgebaut. Die Eingriffe in die bauliche Substanz werden gering gehalten, es werden wenige Wände entnommen um größere Bereiche zu schaffen bzw. um eine andere Raumaufteilung zu ermöglichen. Einige Durchbrüche und Türöffnungen werden geschlossen und oder brandschutztechnisch verbessert. Vereinzelt werden Sanitärgegenstände ergänzt. Die Oberflächen werden größtenteils erhalten und lediglich überarbeitet. Teilweise bleiben Einbaumöbel bestehen oder werden anderweitig innerhalb des Gebäudes weitergenutzt.
Im 2. Obergeschoss werden kaum Umbaumaßnahmen notwendig. Im rechten Teil entstehen Schülerappartements, hier werden wenige bauliche Veränderungen im Bereich der technischen Installation notwendig.“
Der 1. Bauabschnitt ist fertig gestellt, die Nutzer haben die Flächen im 1. Obergeschoss inzwischen bezogen und sind in Betrieb gegangen. Nun wird mit Hochdruck an der Interimsnutzung in Garten und 2. Obergeschoss gearbeitet und die Planung für das restliche Haus voran getrieben.