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Laufendes Projekt / 80337 München
Flächenoptimierungs- und Sanierungsmaßnahmen
Agentur für Arbeit, München
Im Anschluss an ein europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb wurde unser Büro mit den Flächenoptimierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Liegenschaft der Agentur für Arbeit in München beauftragt. Das Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1981 verfügt über 6 Ober- und 2 Untergeschosse (weitestgehend Tiefgarage) mit insgesamt ca. 72 000 m² BGF. Das Gebäude weist entsprechend seiner Nutzungsdauer erheblichen Sanierungsbedarf auf. Auszuführen sind daher Planungsleistungen für Umbauarbeiten mit dem Ziel einer Optimierung der Flächenausnutzung und Schaffung von Freizugsflächen zur Drittvermietung.
Agentur für Arbeit, München
Flächenoptimierungs- und Sanierungsmaßnahmen

Agentur für Arbeit, München

Fakten
  • Bauherrschaft
    Bundesagentur für Arbeit
    BA-Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Leistungsphasen
    1 - 3 nach HOAI


Im Anschluss an ein europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb wurde unser Büro mit den Flächenoptimierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Liegenschaft der Agentur für Arbeit in München beauftragt. Das Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1981 verfügt über 6 Ober- und 2 Untergeschosse (weitestgehend Tiefgarage) mit insgesamt ca. 72 000 m² BGF. Das Gebäude weist entsprechend seiner Nutzungsdauer erheblichen Sanierungsbedarf auf. Auszuführen sind daher Planungsleistungen für Umbauarbeiten mit dem Ziel einer Optimierung der Flächenausnutzung und Schaffung von Freizugsflächen zur Drittvermietung.

Beschreibung des Projekts
Neben Flächenoptimierungs- und Sanierungsmaßnahmen ist es ebenso das Ziel, den Nord-West-Flügel für eine Fremdvermietung herzurichten. Hierfür sollen im restlichen Gebäude die Büroflächen verkleinert werden, um zusätzlich Arbeitsräume zu erhalten.

GEPLANTE MAßNAHMEN:
Zur Schaffung der neuen Büroräume sollen auf den einzelnen Stockwerken bestehende Wände abgebrochen werden und durch neue Wände ersetzt werden. Die neuen Wände werden im Fassadenraster errichtet und so platziert, dass im Regelfall Bürogrößen von ca. 12 ² und ca. 18 m² entstehen. Weiter sollen einige Räume > 18 m², offene Bürolandschaften und Besprechungsräume geschaffen werden. Durch das Verschieben der Wände sind meistens auch die Eingangstüren zu den Büroräumen anzupassen. Dies bedeutet, dass zahlreiche Türen ersetzt werden müssen, da die Öffnungsrichtung der Türen nicht mehr zum Raum passen.

Estrich in Büroräumen:
Durch den Abbruch der Wände muss der Estrich im Bereich der Konstruktionsfläche ergänzt werden. Dies kann zur Folge haben, dass auf kurzer Strecke Höhenunterschiede im Estrich ausgeglichen werden müssen. Die neuen Trockenbauwände werden auf den Estrich gestellt.

Bodenbeläge:
Die Bodenbeläge werden in den neuen Büros komplett neu hergestellt. Die alten Bodenbeläge werden restlos entfernt. Es werden die selben Bodenbeläge verlegt, wie sie in jüngerer Zeit im Bestand verlegt wurden.

Wandflächen:
Die Wandoberflächen aller Büroräume die nach der Flächenoptimierung von der Arbeitsagentur genutzt werden erhalten einen neuen Wandanstrich auf allen neu erstellten Wandflächen und einen Überholungsanstrich auf bestehenden Wandflächen. Die Flurflächen der Agentur erhalten an den Bestandswänden Überholungsanstriche, soweit die zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel dies ermöglichen.

Büroraumdecke:
Die Metall-Unterdecke, welche im Raster verlegt ist, wird entsprechend ergänzt und teilweise erneuert. Aufgrund der Tatsache, dass sich auf den Metall-Deckenelementen Schalldämmplatten befinden, welche aus KMF bestehen, muss zusätzlich ein Schwarzbereich für die KMF-Sanierung aufgebaut werden. Die bestehenden Dämmauflagen werden dann durch neue Dämmauflagen aus Kunststoff entsprechend der Ausführung zur brandschutztechnischen Sanierung ersetzt, welche im Gebäude bereits seit 2006 läuft. Die neue Beleuchtung der Büroräume soll entsprechend der Arbeitsplätze konzipiert werden. Hierfür wird im Vorfeld ein Musterraum erstellt. Die Heizkörper werden momentan an der Fassade durch Steigleitung, welche senkrecht durch alle Stockwerke verlaufen, versorgt. Die Steigleitungen sind momentan stockwerksweise bzw. im Deckenbereich nicht brandgeschottet. Eine Brandschottung der Heizleitungen muss folglich im Zuge der Bodenbelagsarbeiten erfolgen.

Fenster, Blendschutz, Sonnenschutz:
Die bestehenden Holz-Aluminium-Fensterelemente sind in die Klinkerfassade eingebaut. Die Fenster sitzen im Bereich der Zwischendämmung, welche auch aus KMF besteht. Bei der Demontage der Decke sollte auch gleich der obere Fensteranschluss an die Decke geprüft werden und die Anschlussfuge mit geeignetem Dichtband geschlossen werden, damit sich keine Fasern im Innenraum verteilen können. Um für die neuen Büroarbeitsplätze, welche auch gleichzeitig Bildschirmarbeitsplätz sind, nach den neuesten Richtlinien auszustatten, müssen geeignete Verschattungen an den Fenstern angebracht werden. Wir empfehlen hier einen innenliegenden Blendschutz anzubringen, welcher sich wieder am Fensterflügel befindet und folglich das Öffnen und Schließen der Fensterflügel nicht beeinträchtigt.

Sonstiges:
Die bestehenden datentechnischen Installationen/ Leitungen müssen entsprechend der neuen Raumaufteilung angepasst, verlegt oder verlängert werden. In den Eckbereichen (Innenecke) der Flure sollen neue Räume geschaffen werden. Für die neuen Räume muss eine neue Beschilderung erstellt werden. Weiter muss das Wegeleitsystem im Gebäude entsprechend der neuen Situation angepasst werden.