Umbau/ Erweiterung

Kindertagesstätte Im Doschler

Fakten
  • Bauherrschaft
    Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD)
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Fachplaner
    Elektroplan Ingenieur GmbH; bb-baustatik GmbH
  • Leistungsphasen
    1-9
  • Bauzeit
    07/2016 - 09/2016
  • Kubatur
    294 m³
  • Nutzfläche
    126 m²


Bereits 2013 setzte das Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD) gemeinsam mit dem Büro BANKWITZ ARCHITEKTEN eine Erweiterung zu seinem bisherigen Bildungsangebot um. Die bestehende Kita Im Doschler wurde
im Jahr 2016 um eine Kindergartengruppe mit 20 Ganztagesplätzen erweitert.

Beschreibung des Projekts
Die Maßnahme sah vor, die Verwaltungsräume des circa 80 Jahre alten CJD-Gebäudes in einen Kindergarten für Kinder über 3 Jahren umzubauen. Die Räumlichkeiten sind unmittelbar an die bestehende Kita angeschlossen, so dass die Kinder auch bei zunehmendem Alter in der ihnen bekannten Umgebung betreut werden können. Die neu entstandene Kindergartengruppe liegt unmittelbar am Haupteingang des Gebäudes. Bevor die Kinder den Gruppenraum betreten, können persönliche Gegenstände wie Jacken und Schuhe im neu gestalteten Vorraum -dem Gardarobenbereich- untergebracht werden. Der WC-Bereich wird direkt vom Gruppenraum aus erschlossen.

Neben der großzügigen Spielfläche des Hauptraumes ist der abgetrennte Schlafraum ebenfalls Teil des Raumprogammes. Eben dieser ist mit zwei verschiedenen Nutzungen belegt und dessen Inneneinrichtung daher bewusst variabel gestaltet. So ist es möglich die Matratzen aus einer Kisten-Konstruktion herauszuziehen, auf der vorhandenen Spielfläche auszulegen und eben diese zu einer großen Liegefläche umzuwandeln. Der Raum kann als Schlaf- aber auch als weiteres Spielzimmer genutzt werden.

Wie die bestehende Kita ist auch der Kindergarten mit einer Holzakustikdecke ausgestattet. Damit noch mehr Licht in den Gruppenraum gelangen kann sah der Entwurf den Einbau eines neuen, vor die Fassade gesetzten, Kastenfensters vor. Von Innen ergibt sich so eine tiefe Fensterlaibung. Diese wird durch die Holzverkleidung und der Holzbank zusätzlich betont. Holz stellt generell das vorherrschende Gestaltungsmerkmal dar. Durch die warme und lebendige Wirkung des Werkstoffes wird in den neuen Räumlichkeiten ein gesundes Wohlfühlklima erzielt.

Besonderheiten
- Holz als vorherrschendes Gestaltungsmerkmal
- Umbaumaßnahmen im laufendem Betrieb
- kurze Bauphase
- Bauleitung (HLS und Elektro) wurde oftmals durch das Büro BANKWITZ ARCHITEKTEN übernommen


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