Erneuerung Haupteingang und Empfang

Agentur für Arbeit Aalen

Fakten
  • Bauherrschaft
    Bundesagentur für Arbeit
    BA-Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Leistungsphasen
    1 - 9 nach HOAI


Im Gebäude der Agentur für Arbeit in Aalen soll der Haupteingang erneuert werden. Hierfür wurden zunächst die alten Windfang- und Fassadenelemente mit Türanlagen zurückgebaut. Darauf folgend wird ein neuer Windfang mit Bogenschiebetüren geschaffen, der die Anforderungen an die Barrierefreiheit und den Brandschutz erfüllt.
Zudem soll der Empfang der Agentur umgestaltet werden. Zum einen sollen die Besucher an einem barrierefreien Platz bedient werden können. Zum anderen wird ein barrierefreier Arbeitsplatz hinter dem Empfang entstehen.

Beschreibung des Projekts
AUSZÜGE AUS DEN STARTBERICHTEN:

ERNEUERUNG EINGANGSBEREICH:
Der Haupteingang hat die Anforderungen an die Barrierefreiheit und den Brandschutz zu erfüllen. Als Flucht- und Rettungstür sollte eine lichte Durchgangsbreite von 180 cm gewährleistet sein.
Der Entwurf sieht daher eine Kombination aus zwei Bogenschiebetüren mit gerahmten Glaselementen als Windfang vor. Der Windfang kann so zwischen die bestehenden Stahlbetonstützen im Eingangsbereich eingeschoben werden. Zusätzlich soll ein weiteres Drehtürelement den Durchgang ermöglichen. Im Zuge der Maßnahme wird der Bodenaufbau neu hergestellt und mit Feinsteinzeug in Schieferoptik ausgeführt.

ERNEUERUNG TRESEN:
Am neuen Empfangstresen sollen Besucher und Beschäftigte sowohl sitzen als auch stehen können. Gespräche und Informationen können so entweder im Sitzen und im Stehen ausgetauscht werden. Auch Ablageflächen sollen hierfür geschaffen werden. Für Rollstuhlfahrer muss der barrierefreie Tresen eine Höhe von 80-85 cm vorweisen, für stehende Besucher sollte der Tresen zwischen 120 cm und 160 cm hoch sein.

Ebenso wichtig sind die Arbeitsplätze hinter dem Empfang. Durch ein Podest von 20cm Höhe können die Beschäftigten im Sitzen stehende Besucher auf Augenhöhe bedienen. Die zwei Arbeitsplätze auf dem Podest sind somit nicht barrierefrei. Der Einbau einer Rampe ist notwendig. Eine Rampe von ca. drei Meter Länge soll die sichere Überwindung vom Höhenunterschied gewährleisten. Der dritte Arbeitsplatz befindet sich ebenerdig vor der Rampe und nicht auf dem Podest.

Der Empfangsbereich wird hell und blendfrei gestaltet werden. Die Oberflächen werden überwiegend in Holz ausgeführt, wodurch ein gesundes Wohlfühlklima entsteht. Die Gestaltung soll vermitteln, dass das Foyer ein Ort des Empfangs, der Kommunikation und der Arbeit ist. Besucher und Beschäftigte sollen sich hier rundum wohl fühlen.

Besonderheiten
- Umbau im laufenden Betrieb.
- Der Baustellenbereich wird durch eine stabile Staubschutzwand geschützt. Hierfür musste die Unterdecke aus Holzlamellen im Außenbereich in Teilen zurückgebaut und später an die neue Situation wieder angepasst werden.
- Der Hauptzugang und erster Rettungsweg ist während der gesamten Maßnahme gesperrt.


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