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Laufendes Projekt / 89518 Heidenheim
Barrierefreiheit und Sicherheit (BaSi)
Herstellung BaSi-Mindeststandards, Agentur für Arbeit, Heidenheim
Im Jahr 2017 wurden bundesweit alle Büros, die einen Rahmenvertrag mit der BA-Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH geschlossen haben, dazu aufgefordert, Begehungen an ihren jeweiligen Liegenschaften durchzuführen. In den Liegenschaften wurden nachfolgend Maßnahmen zur Umsetzung von Mindeststandards zur Barrierefreiheit umgesetzt.
Barrierefreiheit und Sicherheit (BaSi)

Herstellung BaSi-Mindeststandards, Agentur für Arbeit, Heidenheim

Fakten
  • Bauherrschaft
    Bundesagentur für Arbeit
    BA-Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
  • Generalplanung
    BANKWITZ beraten planen bauen
  • Leistungsphasen
    1-9 HOAI


Im Jahr 2017 wurden bundesweit alle Büros, die einen Rahmenvertrag mit der BA-Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH geschlossen haben, dazu aufgefordert, Begehungen an ihren jeweiligen Liegenschaften durchzuführen. In den Liegenschaften wurden nachfolgend Maßnahmen zur Umsetzung von Mindeststandards zur Barrierefreiheit umgesetzt.

Beschreibung des Projekts
Folgende Mindeststandards müssen umgesetzt werden:

In der Liegenschaft waren keine barrierefreien Stellplätze vorhanden. Gemäß der Mindestanforderung müssen jedoch 2 barrierefreie Stellplätze (1x Mitarbeiter, 1x Kunden) zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiter-Parkierungsfläche auf der Südseite wird über die Bahnhofstraße erschlossen und stellte zu Beginn 12 Pkw-Stellplätze bereit. Dort wurden im Zufahrtsbereich drei Stellplätze zu insgesamt 2 barrierefreien Stellplätzen zusammengelegt. Es blieben somit maximal 9 nicht barrierefreie Stellplätze bestehen. Die barrierefreien Stellplätze wurden durch eine Beschilderung, Piktogramme und Fahrbahnmarkierungsfarben gemäß DIN 18040-1 entsprechend gekennzeichnet. Zusätzlich wurden die jeweiligen Mitarbeiterstellplätze mit frischer Fahrbahnmarkierungsfarbe gekennzeichnet.

Auch war kein barrierefreier Zugang am Haupteingang vorhanden. Daher wurde eine Stahlrampe eingebaut, die auf der Nordseite des Gebäudes entlangführt und an das bestehende Treppenpodest anschließt. Hierfür waren aufwendige Rohbauarbeiten sowie die Erweiterung der Treppenanlage vor dem Hauptzugang notwendig. Das Rampensystem, welches mit einer rutschsicheren Fahrfläche ausgestattet ist, wurde aus verzinktem Stahl angefertigt und gegen das Unterlaufen gesichert. Der Zugang zum Gebäude wird weiterhin durch die Schiebetüre ermöglicht. Da der im Innenhof befindliche Personaleingang nicht barrierefrei ist musste am Haupteingang zusätzlich ein Zeiterfassungsgerät angebracht werden.

Zudem ist kein barrierefreier Büroraum im Gebäude vorhanden. Daher wurde das Zimmer 001 im Erdgeschoss barrierefrei umfunktioniert. Der Raum wird zusätzlich für Termine mit Kunden mit Einschränkungen genutzt. Die weitere Ausstattung des Büroraumes muss bei Bedarf individuell, je nach Einschränkung des jeweiligen Mitarbeiters bzw. Kunden ausgewählt werden.

Im Erdgeschoss ist eine geschlechtsneutrale barrierefreie WC-Anlage vorhanden. Die geometrischen Abmessungen des barrierefreien-WC´s und die dafür erforderlichen Ausstattungselemente waren allerdings nicht vollständig und nur eingeschränkt nutzbar. Das barrierefreie WC verfügte nicht über die geforderte Notrufanlage. Diese war daher nachzurüsten. Außerdem wurde ein kontrastreiches Türblatt mit Drückerhöhe 85 cm eingebaut.