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Laufendes Projekt / 72768 Reutlingen-Rommelsbach
Erweiterung der Mensa und Betreuungsräume
Grundschule Rommelsbach
Im Jahr 2018 wurden durch das Amt für Schulen, Jugend und Sport zahlreiche Handlungsempfehlungen für Grundschulen ausgesprochen. Es zeigte sich, dass die Betreuungsflächen und die Mensa an der Grundschule Rommelsbach erweitert werden müssen. Unser Büro wurde von der Stadt Reutlingen mit dieser Aufgabe betraut.
Erweiterung der Mensa und Betreuungsräume

Grundschule Rommelsbach

Fakten
  • Bauherrschaft
    Stadt Reutlingen
  • Architektenleistung
    BANKWITZ beraten planen bauen
  • Leistungsphasen
    1 - 6 nach HOAI
  • Bruttogrundfläche
    781 m²
  • Kubatur
    3.053 m³


Im Jahr 2018 wurden durch das Amt für Schulen, Jugend und Sport zahlreiche Handlungsempfehlungen für Grundschulen ausgesprochen. Es zeigte sich, dass die Betreuungsflächen und die Mensa an der Grundschule Rommelsbach erweitert werden müssen. Unser Büro wurde von der Stadt Reutlingen mit dieser Aufgabe betraut.

Beschreibung des Projekts
Das geplante Erweiterungsgebäude für die Betreuung und die Mensa der Grundschule Rommelsbach wird über das bereits bestehende Gebäude von der Ostseite her erschlossen. Dieses wird dementsprechend umgebaut: ein großzügiges barrierefreies Eingangspodest, eine neue überdachte Eingangstüre und ein barrierefreier Übergang zum Neubau werden ergänzt. Die Räume im Bestand bleiben mit ihren Funktionen erhalten. Im Eingangsbereich wird jedoch zusätzlich ein Büro eingerichtet. Die ehemalige Mensa wird zum Betreuungsraum; die bisherige Küche zum Lager umgenutzt. Alle Räume werden gestrichen und erhalten einen neuen Fußbodenbelag.

Im eingeschossigen Neubau sind vier neue Betreuungsräume untergebracht, die über einen Verbindungsflur erschlossen werden. Daran angeschlossen lassen sich die Mensa mit Küche sowie die Sanitär-, Abstell-, Putz-, Hausanschluss- und Sozialräume finden. Die Küchenanlieferung erfolgt über den Hof auf der Westseite des Erweiterungsbaus. Hier lassen sich auch 12 PKW-Stellplätze finden. Zudem findet dort, in einer dem Hauptgebäude gestalterisch angepassten Einhausung, auch die Müllentsorgung statt.

Die vielen Glasflächen und Türöffnungen verbinden den Neubau mit den Außenanlagen und sorgen für eine ausreichende Belichtung und Beleuchtung der Innenräume. Die beiden Höfe mit Sitz- und Spielgelegenheiten laden zum Verweilen ein und verleihen dem Gebäudeensemble einen naturbezogenen Charakter.

Als Grundlage für die Auswahl der eingesetzten Baustoffe dient der Vorarlberger Ökoleitfaden. Jedes Produkt wird hinsichtlich dessen „Grauer Energie“, der benötigten Energie bei der Herstellung des Produktes, geprüft. Ein weiteres Kriterium stellt die möglichst geringe Belastung von Mensch und Umwelt durch die verwendeten Produkte dar. Und das nicht nur bei der Herstellung, dem Transport und der Verarbeitung, sondern auch im eingebauten Zustand.

Das Gebäude wird in Holzelementbauweise mit Holzfaserdämmung errichtet. Wände, Dach und Fassade werden im Werk vorgefertigt und können dann vor Ort in kürzester Zeit zusammengefügt werden. Die Fassade wird als Holzständerwerk mit dreifachverglasten Holz-Alu-Fenstern ausgeführt. Sie erhält zum Großteil eine Holzschalung mit unbehandeltem, sägerauem Holz. Die hierfür genutzte heimische Tanne eignet sich hervorragend, um die Fassaden und Wandbekleidung auszubilden. Als Naturstoff sorgt diese Baumsorte nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern trägt durch ihre Robustheit auch zur Langlebigkeit der Fassade dabei. Die Fundamente und die Bodenplatte werden in Recyclingbeton ausgeführt.