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Laufendes Projekt / 73230 Kirchheim unter Teck
Innenraumsanierung
Martinskirche Bauabschnitt III
Bereits seit dem Jahr 2011 wird unser Büro mit Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten an der Martinskirche in Kirchheim unter Teck betraut. Während im ersten Bauabschnitt das Dach der Kirche erneuert wurde, wurden im zweiten Bauabschnitt die Fassade und die Chorfenster instand gesetzt. Der dritte Bauabschnitt befasst sich nun mit der Sanierung bzw. dem Umbau des Innenraumes der Kirche.
Innenraumsanierung

Martinskirche Bauabschnitt III

Fakten
  • Bauherrschaft
    Evangelische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim unter Teck
    vertreten durch den Evangelischen Oberkirchenrat Stuttgart
  • Architektenleistung
    BANKWITZ beraten planen bauen
  • Leistungsphasen
    1 - 9 nach HOAI


Bereits seit dem Jahr 2011 wird unser Büro mit Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten an der Martinskirche in Kirchheim unter Teck betraut. Während im ersten Bauabschnitt das Dach der Kirche erneuert wurde, wurden im zweiten Bauabschnitt die Fassade und die Chorfenster instand gesetzt. Der dritte Bauabschnitt befasst sich nun mit der Sanierung bzw. dem Umbau des Innenraumes der Kirche.

Beschreibung des Projekts
Im Zuge der Maßnahme werden verschiedene Bereiche in der Kirche neu gestaltet bzw. renoviert.
Der künftige Hauptzugang soll vom Kirchplatz aus über die Türe in der Nähe des Turms erfolgen. Ein neues Foyer, das unter der Empore gestaltet wird, empfängt die Besucher. Der Foyerbereich wird durch eine Glaswand vom Kirchenschiff abgetrennt, gibt aber aufgrund der gewählten Materialität dennoch einen Blick in den Innenraum frei. Die einheitlich gestaltete Rückwand an der Westseite des Kirchenschiffs wird mit Holz verkleidet. An den vorhandenen Treppenaufgang werden nach Norden hin Raumparzellen angeschlossen (Toilette, Lagerraum, Mesner/innen-Bedarf…).

Das neue Bestuhlungskonzept sieht vor, die in der vorderen Hälfte des Kirchenschiffes befindlichen Bänke durch Stühle zu ersetzen. Dies bietet eine größere Flexibilität in der Nutzung des Raumes. Darüber hinaus wird ein Mittelgang geschaffen. Der im Moment als Sakristei und Lagerraum genutzte spätgotische Kapellenraum soll wieder als „Raum der Stille“ genutzt werden.

Auch die Themen Barrierefreiheit, Digitalisierung sowie Restauration und angemessene Platzierung der vorhandenen Kunstgegenstände spielen im Zuge der Maßnahme eine wichtige Rolle.