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Laufendes Projekt / 70499 Stuttgart - Bergheim
Modernisierung und Erweiterung Mehrfamilienhäuser
Neues Wohnen am Molchweg, Stuttgart
In Stuttgart-Bergheim entsteht am Molchweg eine hochmoderne Wohnanlage in Hybridbauweise. Die LBG plant die Nachverdichtung der bestehenden Zeilenbebauung, die 1959/1960 errichtet wurde. Das 22.481 m² große Grundstück grenzt unmittelbar an eine im Süden gelegene Waldfläche an, was den Bewohnern eine optimale Wohnlage bietet. Ziel ist es, die Zahl der Wohneinheiten von 76 auf 169 mehr als zu verdoppeln.
Neues Wohnen am Molchweg, Stuttgart
Modernisierung und Erweiterung Mehrfamilienhäuser

Neues Wohnen am Molchweg, Stuttgart

Fakten
  • Bauherrschaft
    Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Leistungsphasen
    1 - 9 nach HOAI
  • Bruttogrundfläche
    ca. 6.300 m²
  • Wohnfläche
    ca. 18.600 m²


In Stuttgart-Bergheim entsteht am Molchweg eine hochmoderne Wohnanlage in Hybridbauweise. Die LBG plant die Nachverdichtung der bestehenden Zeilenbebauung, die 1959/1960 errichtet wurde. Das 22.481 m² große Grundstück grenzt unmittelbar an eine im Süden gelegene Waldfläche an, was den Bewohnern eine optimale Wohnlage bietet. Ziel ist es, die Zahl der Wohneinheiten von 76 auf 169 mehr als zu verdoppeln.

Beschreibung des Projekts
Gegenstand der Maßnahme sind zum einen energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bestand. Zum anderen werden die bestehenden Gebäude aufgestockt und durch Neubauten ergänzt. Auch eine neue Kindertagesstätte ist Bestandteil der Planungen. Das Projekt wird in drei Bauabschnitten umgesetzt.

Im ersten Bauabschnitt werden zunächst drei Mehrfamilienhäuser abgerissen, die sich östlich der Zeilenbauten am Molchweg befinden. So kann auf dieser Fläche ein neues Wohngebäude mit integrierter dreizügiger Kindertagesstätte entstehen. Der Neubau wird als nachhaltiger Holzhybridbau errichtet. Zusätzlich wird dort auch eine Tiefgarage mit 64 Stellplätzen ausgeführt, wodurch bereits rund die Hälfte der erforderlichen Stellplätze nachgewiesen werden können. Weitere Stellplätze entstehen unter den aufgeständerten Kopfbauten und entlang des Herdwegs.

Beim Bauabschnitt I teilt sich der L-förmige Neubau in zwei Gebäudeteile, die durch das Treppenhaus miteinander verbunden sind. Der 1. Gebäudeteil steht parallel zur Straße und stellt einen Sonderbaustein dar (Wohneinheiten sowie Kindertagesstätte). Durch den Wechsel von Putz und Holzschalung wird dieser recht lange Gebäudeteil horizontal gegliedert. Der 2. Gebäudeteil mit reiner Wohnnutzung steht rechtwinklig zur Straße und nimmt die Gestaltungselemente des Nachbarwohngebäudes (Bauabschnitt II) auf.

Der zweite und dritte Bauabschnitt befassen sich jeweils mit der Modernisierung und Nachverdichtung der Bestandsbauten. Die Planung sieht vor, neue Wohneinheiten zu schaffen, indem die bestehenden Gebäude aufgestockt und durch aufgeständerte Neubauten ergänzt werden. Die dreigeschossigen Neubauten sind jeweils 6,50 m breit und besitzen pro Etage je eine Wohnung. Alt- und Neubauten werden durch breite Laubengänge verbunden. Über diese -sowie über die Aufzüge an der Stirnseite der Neubauten- erfolgt der barrierefreie Zugang.

Beim Bauabschnitt II und III bleiben die Bestandsbauten aufgrund ihrer Gestaltung deutlich ablesbar. So sind eben diese in Putz ausgeführt, während alle Aufstockungen und Neubauten in Holz ausgeführt werden.

Besonderheiten
- Umsetzung in drei Bauabschnitten
- Wohnanlage in nachhaltiger Hybridbauweise
- Neubau in Hybridbauweise, energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bestand, Modernisierung und Nachverdichtung (Aufstockung) der Bestandsbauten
- Zahl der bestehenden Wohneinheiten wird durch die Maßnahme mehr als verdoppelt