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Laufendes Projekt / 70499 Stuttgart - Bergheim
Modernisierung und Erweiterung
Wohnanlage Molchweg
In Stuttgart-Bergheim entsteht auf einem knapp 22.500 m² großen Grundstück eine hochmoderne Wohnanlage in Holz-Hybridbauweise. Die bestehenden Zeilenbauten, die 1959/1960 errichtet wurden, werden im Zuge der Maßnahme aufgestockt und durch Neubauten ergänzt. Zudem werden energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bestand umgesetzt. Das Ziel ist es, durch die Nachverdichtung die Zahl der Wohneinheiten in etwa zu verdoppeln. Das Projekt wird in drei Bauabschnitten umgesetzt. Im 1. Bauabschnitt entsteht derzeit ein Neubau mit 22 Wohneinheiten. Im Erdgeschoss ist zudem eine Kindertagesstätte errichtet.


Modernisierung und Erweiterung

Wohnanlage Molchweg

Fakten
  • Bauherrschaft
    Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG
  • Generalplanung
    BANKWITZ beraten planen bauen
  • Leistungsphasen
    1 - 9 nach HOAI
  • Bruttogrundfläche
    5.525 m² (Bauabschnitt I)
  • Kubatur
    18.004 m³ (Bauabschnitt I)
  • Wohnfläche
    ca. 18.600 m²


In Stuttgart-Bergheim entsteht auf einem knapp 22.500 m² großen Grundstück eine hochmoderne Wohnanlage in Holz-Hybridbauweise. Die bestehenden Zeilenbauten, die 1959/1960 errichtet wurden, werden im Zuge der Maßnahme aufgestockt und durch Neubauten ergänzt. Zudem werden energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bestand umgesetzt. Das Ziel ist es, durch die Nachverdichtung die Zahl der Wohneinheiten in etwa zu verdoppeln. Das Projekt wird in drei Bauabschnitten umgesetzt. Im 1. Bauabschnitt entsteht derzeit ein Neubau mit 22 Wohneinheiten. Im Erdgeschoss ist zudem eine Kindertagesstätte errichtet.



Beschreibung des Projekts
Im ersten Bauabschnitt wurden zunächst drei Mehrfamilienhäuser abgerissen, die sich östlich der Zeilenbauten am Molchweg befanden. Auf dieser Fläche entsteht derzeit ein neues Wohngebäude mit integrierter dreizügiger Kindertagesstätte und Tiefgarage.

Das Gebäude wird als Holz-Hybridbau ausgeführt. Der L-förmige Neubau teilt sich in zwei Gebäudeteile, die durch das Treppenhaus miteinander verbunden sind. Der erste Gebäudeteil steht parallel zur Straße und stellt einen Sonderbaustein dar (Wohneinheiten sowie Kindertagesstätte). Durch den Wechsel von Putz und Holzschalung wird dieser Gebäudeabschnitt horizontal gegliedert. Der zweite Gebäudeteil mit reiner Wohnnutzung steht rechtwinklig zur Straße und nimmt die Gestaltungselemente des Nachbarwohngebäudes (Bauabschnitt II) auf.

Der zweite und dritte Bauabschnitt befasst sich jeweils mit der Modernisierung und Nachverdichtung der Bestandsbauten. Die Planung sieht vor, neue Wohneinheiten zu schaffen, indem die bestehenden Gebäude aufgestockt und durch aufgeständerte Neubauten ergänzt werden. Unter den aufgeständerten Kopfbauten und entlang des Herdwegs entstehen weitere Stellplätze. Die dreigeschossigen Neubauten sind jeweils 6,50 m breit und besitzen pro Etage je eine Wohnung. Alt- und Neubauten werden durch breite Laubengänge verbunden. Über diese -sowie über die Aufzüge an der Stirnseite der Neubauten- erfolgt der barrierefreie Zugang.

Beim Bauabschnitt II und III bleiben die Bestandsbauten aufgrund ihrer Gestaltung deutlich ablesbar. So sind eben diese in Putz ausgeführt, während alle Aufstockungen und Neubauten in Holz ausgeführt werden.

Besonderheiten
- Umsetzung in drei Bauabschnitten
- Wohnanlage in nachhaltiger Holz-Hybridbauweise, Nachverdichtung (Aufstockung) der Bestandsbauten
- energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bestand
- Zahl der bestehenden Wohneinheiten wird durch die Maßnahme mehr als verdoppelt