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27-02-2018 / Allgemein
Schon gewusst?
Warum heißt das Eisbärhaus Eisbärhaus?
Könnten Sie diese Frage beantworten? Passend zum heutigen Welttag der Eisbären geben wir heute die Antwort auf diese Frage.

Schon gewusst?

Warum heißt das Eisbärhaus Eisbärhaus?

Könnten Sie diese Frage beantworten? Passend zum heutigen Welttag der Eisbären geben wir heute die Antwort auf diese Frage.


Das Nachhaltigkeitsbestreben unseres Büros stellen wir mithilfe unserer Nachhhaltigkeitsschnecke dar (siehe Abbildung links). Die Schnecke stellt bildhaft sowohl die verschiedenen Entwicklungsschritte des Unternehmens als auch die immer größer werdende Anzahl der beteiligten Personen dar.

Unsere gemeinsam entwickelten Unternehmenswerte sind die Grundlage für alle Entscheidungen und Aktivitäten in unserem Unternehmen. Sie sind auch unser gemeinsames Wertesystem und stellen einen zentralen Baustein der Schnecke dar.

Authentizität ist uns wichtig. Wir tun, was wir sagen. Daher haben wir uns unser eigenes Gebäude so gebaut, wie wir es für richtig halten. Entstanden ist ein nachhaltiges Wohn- und Geschäftshaus, das unseren Werten entspricht - das Eisbärhaus.

Mit seinem natürlich effizienten Energiekonzept stand der Eisbär Pate für das als Passivenergiehaus konzipierte Bauvorhaben. Eisbären passen sich optimal an ihre Umgebungstemperaturen an. Auch wenn das Fell eines Eisbären weiß erscheint, sind die Haare eigentlich transparent und innen hohl. Das hat seinen guten Grund, denn dadurch können sie die Wärme des Sonnenlichts direkt unter die Haut leiten. Diese ist übrigens schwarz, weil die Wärme so am besten gespeichert werden kann. Dieser Aufbau isoliert so gut, dass Eisbären kaum Wärme verlieren!

Wie haben wir dieses Vorbild aus der Natur in Architektur übersetzt?
Das Eisbärhaus wurde als Passivhaus geplant, in welchem sowohl im Winter als auch im Sommer ein behagliches und gesundes Raumklima herrscht und das dabei ohne herkömmliche Heizung und Klimatisierung auskommt. Der Passivhausstandard im Eisbärhaus wird durch folgende Maßnahmen erreicht:

• Minimierung der Wärmeverluste durch eine kompakte Gebäudeform und hocheffektive Wärmedämmung.
• Minimierung von Lüftungswärmeverlusten durch hohe Dichtigkeit des Gebäudes und mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung.
• Gewinnung der erforderlichen Heizenergie durch Geothermie.
• Optimierung des sommerlichen Wärmeschutzes mittels Kühlung durch Erdwärmetauscher, Betonaktivierung und zentral gesteuertem außen liegenden Sonnenschutz.
• maximierte passive Solarenergieerzeugung durch flexiblen Sonnenschutz. (Wärmeeintrag im Winter), aktive Solarenergieerzeugung durch thermische Solarkollektoren und eine Photovoltaikanlage.

Zudem wurden alle Baumaterialien unter bauökologischen Gesichtspunkten ausgewählt. Dabei spielten unter anderem der für ihre Herstellung erforderliche Primärenergiebedarf, ihre Recyclingfähigkeit und die Transportwege eine wichtige Rolle. Der Vorarlberger Ökoleitfaden diente dabei als Grundlage.