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Industrie- und Gewerbebau / 04/2011 / 73230 Kirchheim unter Teck
Neubau Produktions- und Verwaltungsgebäude
Firmensitz Schlosserei
BANKWITZ ARCHITEKTEN wurden im Jahr 2009 mit dem Neubau einer Produktionshalle sowie eines daran angeschlossenen Verwaltungsgebäudes beauftragt. Nach mehreren Grundstücksanalysen an verschiedenen Standorten, entstand im Kirchheimer Gewerbegebiet „Kruichling“ der neue Betriebsstandort einer Schlosserei.
Firmensitz Schlosserei
Neubau Produktions- und Verwaltungsgebäude

Firmensitz Schlosserei

Fakten
  • Bauherrschaft
    Privat
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Leistungsphasen
    1-9 nach HOAI
  • Bauzeit
    12/ 2010 - 04/ 2011
  • Bruttogrundfläche
    2.481 m²
  • Kubatur
    20.683 m³
  • Nutzfläche
    2.364 m²


BANKWITZ ARCHITEKTEN wurden im Jahr 2009 mit dem Neubau einer Produktionshalle sowie eines daran angeschlossenen Verwaltungsgebäudes beauftragt. Nach mehreren Grundstücksanalysen an verschiedenen Standorten, entstand im Kirchheimer Gewerbegebiet „Kruichling“ der neue Betriebsstandort einer Schlosserei.

Beschreibung des Projekts
Die Produktionshalle mit angegliederter Lackiererei passt sich von West nach Ost dem natürlichen Geländeverlauf an. Das freistehende, dreigeschossige Verwaltungsgebäude, das über ein Vordach mit der Halle verbunden ist, dient als Abschluss des Vorplatzes auf dem nach Norden abfallenden Gelände.

Im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes ist der Sozialbereich mit Umkleiden und Waschräumen untergebracht. Im 1. und 2. Obergeschoss befinden sich die Büroräume sowie ein Besprechungsraum. Die nach Norden orientierten Büros erhalten gleichmäßiges diffuses Licht und haben einen unverbaubaren Ausblick ins Grüne, den alle Mitarbeiter auch von der Außenterrasse im Erdgeschoss genießen dürfen.

Der Bauherr legte größten Wert auf die äußere Gestaltung als Corporate Identity. So wurde das Verwaltungsgebäude, passend zum Thema Stahlbau/ Schlosserei, mit einer Cortenstahl-ähnlichen Betonlasur aus Sichtbeton-Fertigteilen als Blickfang ausgebildet. Bei der Hallenfassade kam eine Stahlblech-Sandwichfassade im Aluminium-Farbton zur Ausführung. Der Hallensockel wurde im Kontrast hierzu in schwarzen Sichtbeton-Thermowänden realisiert.

Die Dämmung der Außenhülle nach EnEV und der Einsatz einer Wärmepumpe (Geothermie) reduzieren sowohl die laufenden Unterhaltskosten als auch den CO2-Ausstoß auf ein Minimum. Bei den eingebauten Materialien wurde auf die ökologische Nachhaltigkeit besonderen Wert gelegt. Zudem wurden die Flachdächer begrünt. Die befestigten Flächen im Außenbereich sind mit einem Asphaltbelag mit schwerlastgeeignetem Unterbau (SLW 60) projektiert.

Besonderheiten
- SHORTLIST 2011, Heinze Architekten AWARD - Einzigartiger Nichtwohnbau
- Dämmung der Außenhülle nach EnEV
- Einsatz einer Wärmepumpe (Geothermie)
- Auswahl und Verarbeitung der verbauten Materialien nach ökologischen Kriterien