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Wohnbau gewerblich/privat / 12/2013 / 73230 Kirchheim unter Teck
Neubau ökologisches Wohn- und Geschäftshaus in Passivbauweise
Eisbärhaus II, Kirchheim unter Teck
In unmittelbarer Nähe zur Kirchheimer Innenstadt entstand ein ökologisches Wohn- und Geschäftshaus in Passivbauweise. Im Unterschied zum Eisbärhaus werden hier alle Einheiten dezentral über kleine Kompaktgeräte versorgt, so dass jeder Nutzer seine individuelle Temperatur und Luftwechsel selbst einstellen kann.
Eisbärhaus II, Kirchheim unter Teck
Neubau ökologisches Wohn- und Geschäftshaus in Passivbauweise

Eisbärhaus II, Kirchheim unter Teck

Fakten
  • Bauherrschaft
    privat
  • Generalplanung
    BANKWITZ ARCHITEKTEN
  • Leistungsphasen
    1-5 nach HOAI
  • Bauzeit
    ab September 2012
  • Bruttogrundfläche
    1.229 m²
  • Kubatur
    4.020 m³


In unmittelbarer Nähe zur Kirchheimer Innenstadt entstand ein ökologisches Wohn- und Geschäftshaus in Passivbauweise. Im Unterschied zum Eisbärhaus werden hier alle Einheiten dezentral über kleine Kompaktgeräte versorgt, so dass jeder Nutzer seine individuelle Temperatur und Luftwechsel selbst einstellen kann.

Beschreibung des Projekts
Das Büro BANKWITZ ARCHITEKTEN wurde mit dem Neubau eines ökologischen Wohn- und Geschäftshauses in der Villastraße beauftragt. In einer bereits lang brachliegenden Baulücke, in unmittelbarer Nähe zur Kirchheimer Innenstadt, entstanden zwei attraktive städtische Wohnungen sowie drei großzügige Büroflächen. Da das Gebäude auf einer Brachfläche errichtet wurde und kein rechtskräftiger Bebauungsplan vorlag, war die Abstimmung der Planung dementsprechend aufwendig.

Das viergeschossige Gebäude ist eine Weiterentwicklung des Eisbärhauses, Limburgstraße 5 in Kirchheim unter Teck, das bereits von BANKWITZ ARCHITEKTEN in Passivbauweise geplant und umgesetzt worden war.

Während sich im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss des Gebäudes la Gewerbeeinheiten finden lassen, ist im 2. Obergeschoss zusätzlich zu einer weiteren Bürofläche auch eine circa 100 m² Wohnung untergebracht. Im Dachgeschoss lässt sich eine Wohnung mit großzügiger Dachterrasse finden. Durch den vorhandenen Aufzug kann die barrierefreie Erschließung aller Geschosse gewährleistet werden.

Im Unterschied zum Eisbärhaus werden in diesem Neubau alle Nutzungseinheiten dezentral über kleine Kompaktgeräte versorgt, so dass jeder Nutzer sowohl seine individuelle Temperatur als auch den Luftwechsel selbst einstellen kann. Der geringe Wärmebedarf von ca. 14W/m² wird über die Luft zugeführt. Das Gebäude kommt ohne Heizzentrale und klassische Heizflächen durch den Winter. Die Heizlast und der Energiekennwert Heizwärme erfüllen die Vorgaben des Passivhausinstitutes. Beim Bau wurden bevorzugt ökologische Materialien verwendet. So sind auch die Außenwände als nichttragende Holzrahmenbauwände konzipiert.

Besonderheiten
- Neubau in Passivbauweise
- Es lag kein Bebauungsplan vor, daher aufwendige Abstimmung während der Planung notwendig.
- Weiterentwicklung des Eisbärhauses
- Versorgung jeder Nutzungseinheit dezentral über kleine Kompaktgeräte
- geringer Wärmebedarf von ca. 14W/m²
- Gebäude ohne Heizzentrale und klassische Heizflächen
- Auswahl ökologischer Materialien beim Bau